ME, MY SNEAKERS AND I. ein filmischer versuch. Das Video sowie Notizen über das Making-Of

Zugegeben: Der geneigte Betrachter wird einige Redundanzen in diesem kleinen filmischen Versuch entdecken. Er sei hiermit  beruhigt: Das gehört dazu. Ist gewollt. Auch könnte sich der Eindruck partieller Längen einstellen. Ebenfalls das ist Absicht.

Das bescheidene kurze Filmchen trägt zweifelsohne minimalistische Züge. Die Wiederholungen sind nicht (immer) einfach Wiederholungen. Sie sind zu Beginn oder am Ende gekürzt. Die Reihenfolge ist nicht einfach abwechselnd. So findet der Betrachter nicht als Form ein simples A-B-A, sondern es kann ebenso ein A-A-B oder B-A-A oder gar B-A-B sein.

Neben der Musik (Black Train von Boogie Belgique), deren Jazzelemente zweifelsohne nicht unwichtig sind und voller Wiederholungen, ergab sich beim Ton rein zufällig eine Verschiebung, die nicht uninteressant ist. Ich habe mich entschieden, sie so stehen zu lassen, wie sie nun sind. Wie es dazu kam: Ich löschte einen Filmabschnitt, aber stehen blieb der Ton. Eigentlich ein Fehler des Programms, aber nun ein nicht unerheblicher Bestandteil des Filmes. Es sind Wortfetzen („… für die Ewigkeit gemacht“) zu verstehen, die sich nun recht leise immer wieder Gehör verschaffen in ganz unterschiedlichen Situationen ganz einfach durch diese Verschiebung.

Dieser gesamte kleine filmische Versuch ist mobile entstanden: Die Aufnahme wurde auf einem Smartphone gedreht, bearbeitet wurde es auf einem Tablet. Beide unter Android. Die Fassung auf Youtube ist um ca. 3/4 gekürzt.

Advertisements

NARRATIVE ME. ein filmischer versuch

NARRATIVE ME ist ein filmischer versuch. So bezeichne ich experimentelle Filme, die nicht einer Absicht unterliegen, Werk zu werden. Sie sind eher ein Weg, der Ziel werden kann.

NARRATIVE ME zeigt vorwiegend Gesten in Schwarz/Weiß. Nur die einzige Szene, in der geredet wird, ist in Farbe gedreht. Mich erinnert sie ein wenig an Pontormos „Selbstbildnis im Spiegel“. Allerdings komme ich als die abgebildete Person beinahe pastoral predigend rüber. Durch die Umrahmung A-B-A (Schwarz/Weiß – Color -Schwarz7Weiß) entsteht ein Eindruck eines Triptychons. Die Redeszene erscheint wie ein Traum. Oder ist es umgekehrt – die Schwarz/Weißen Videoteile als Traum?

Die Effektfilter weisen – wie so oft – auf das mediale Thema hin: Es geht um Video, seinen Bedingungen und nicht um die abgebildete Person. Video braucht im Gegensatz zur Fotografie Bewegung, deshalb die Gesten oder die Bewegungen der Kamera des Tablets.